digitales Röntgen

Funktionsprinzip

Das Röntgen beruht auf dem Prinzip: unterschiedliche Körperteile haben in Abhängigkeit von ihrer Gewebsdichte eine unterschiedliche Absorption von Röntgenstrahlung. Je größer die Dichte ist, umso stärker wird die Röntgenstrahlung absorbiert und umso weniger der Röntgenfilm geschwärzt. Je größer die Unterschiede der Dichte im Gewebe, umso stärker sind die Kontraste im Bild. Strukturen, die im Strahlengang hintereinander liegen, werden im Röntgenfilm übereinander projeziert und sind schwer differenzierbar. Bei manchen Röntgenuntersuchungen kann der Gewebekontrast durch den Einsatz eines Röntgen-Kontrastmittels verbessert werden (z.B.: Nierenröntgen).

Grundsätzlich werden Röntgenuntersuchungen auf zwei Arten durchgeführt. Während manche Körperregionen mittels konventioneller Röntgenaufnahmegeräte untersucht werden und die notwendigen Aufnahmen sofort gemacht werden, wird bei anderen Regionen die Untersuchung mittels Durchleuchtungsgerät durchgeführt. Bei der Durchleuchtung, ebenfalls ein Röntgenverfahren, wird die zu untersuchende Region mittels Monitor beobachtet und die Bilder dann abfotographiert. Der Patient steht bzw. liegt während der Untersuchung auf einem beweglichen Röntgentisch, wodurch der Patient von der stehenden in die liegende Position gebracht werden kann.

Wichtige Hinweise
Für unsere weiblichen Patienten ist es wichtig, dass sie uns eine eventuelle Schwangerschaft vor der Untersuchung mitteilen. 

Bitte nehmen Sie – falls vorhanden – immer alte Bilder mit !!! 

Seit 2005 werden alle Röntgenaufnahmen bei uns strahlenschonend direkt digital erzeugt. Anstelle einer Film-Folien-Kombination verwenden wir Detektoren, die wesentlich strahlensensibler als Filme sind und daher mit geringeren Strahlendosen exquisite Bilder liefern. Diese Bilder können gespeichert werden, sie können auch elektronisch verteilt werden (über gesichertes Internet oder auch über Datenträger wie CD-ROM usw.).

Wir dokumentieren alle konventionellen Röntgenbilder auf Laserfilmen.

Durch die Digitaltechnologie ist eine Strahlendosenreduktion um etwa 50% möglich.

Auch die Umwelt profitiert: Die Umstellung auf Digitaltechnologie erspart tausende Liter Entwicklungschemikalien und die daraus folgende Belastung der Abwässer.

Alle Aufnahmeplätze des Instituts sind mit dem volldigitalen Radiographiesystemen „YSIO“ (Siemens®) ausgestattet. Dieses System liefert hoch aufgelöste Bilder bereits wenige Sekunden nach der Aufnahme. Es ist sehr bequem und unkompliziert auch für immobile Patienten, die liegend oder im Rollstuhl transportiert bzw. untersucht werden müssen. Durch den Einsatz mehrerer innovativer Strahlenschutz-Funktionen kann die eingesetzte Dosis so gering wie technisch notwendig gehalten werden.

Das Bildverarbeitungsprogramm DiamondView Plus optimiert die Bildqualität durchgehend und gibt der Feinauflösung der Aufnahme den letzten Schliff.

Auch die fernbediente Durchleuchtungsanlage Luminos dRF (Siemens®) bietet zusätzlich zu hochauflösenden Durchleuchtungsbildern  die Möglichkeit, nahezu alle in der Röntgendiagnostik erforderlichen Standardaufnahmen durchzuführen. Auch hier kommen Programme für Bildoptimierung und Dosisreduktion zur Anwendung.

Mit speziellen Ortho-Programmen können dosisreduzierte, hochauflösende Aufnahmen der gesamten Wirbelsäule auf einem Bild sowie Ganzaufnahmen der Extremitäten erstellt werden.