Biopsien

  • MammabiopsieOpen or Close

    stereotaktische Mammabiopsie (röntgengezielt)

    Sonographische Mammabiopsie (ultraschallgezielt)

    MRT-gezielte Mammabiopsie

    Terminvereinbarung

    erforderlich

    Vorbereitung

    erforderlich

    Kontrastmittel

    nicht erforderlich

    Funktionsprinzip

    um-mammo-bioMittels Mammabiopsie wird eine verdächtige Läsion in der Brust histologisch (=feingeweblich) abgeklärt was fast immer eine definitive Diagnose ermöglicht. Ob dies röntgengezielt, ultraschallgezielt oder MRT-gesteuert durchgeführt wird richtet sich nach der Art der Läsion.

    Untersuchungsablauf

    Unter örtlicher Betäubung werden weitgehend schmerzfrei mehrere kleine Gewebszylinder entnommen.
    Der Eingriff dauert im Fall einer röntgen- oder Ultraschall-gezielten Biopsie wenige Minuten und wird im Sitzen(röntgen-gezielt) oder in Rückenlage (sonographisch) durchgeführt.

    Eine MRT-gezielte Biopsie wird in Bauchlage durchgeführt und dauert ca. 30 Minuten.
    Danach kann die Patientin sofort wieder in ihren Alltag zurückkehren.

    Die entnommenen Gewebszylinder werden feingeweblich untersucht wodurch Brustkrebs nachgewiesen oder ausgeschlossen werden kann

    Wichtige Hinweise

    Unbedingt die alten Mammographiebilder zum Eingriff mitbringen!!

    Einsatzgebiete

    Abklärung verdächtiger Herde in der Brust, vor allem Mikroverkalkungen oder auch solide Herdbefunde

  • VacuumbiopsieOpen or Close
    Terminvereinbarung

    erforderlich

    Vorbereitung

    nicht erforderlich

    Kontrastmittel

    nicht erforderlich

    Funktionsprinzip

    Die Vacuumbiopsie ist eine  weitere Methode zur schonenden Gewebsentnahme aus der Brust, sie wird vorwiegend zur Abklärung von kleinsten Verkalkungen eingesetzt. Röntgengezielt werden aus einem verdächtigen Areal in der Brust in örtlicher Betäubung mehrere Gewebeproben von etwa 3 mm Durchmesser entnommen. Die Nadel lässt sich um die eigene Achse drehen, das Gewebe wird mittels Vakuum sanft angesaugt.

    Untersuchungsablauf

    Die Patientin sitzt auf einem Stuhl, die Brust ist während des Eingriffs im Mammographiegerät fixiert (etwa so zusammengedrückt, wie während einer Mammographieaufnahme). Der Eingriff dauert etwa 20 Minuten und ist nach dem Setzen der örtlichen Betäubung (Nadelstich mit sehr dünner Nadel) schmerzlos.
    Vor dem Eingriff werden die Gerinnungswerte bestimmt.

    Nach dem Eingriff kann die Patientin nach einer kurzen Beobachtungszeit von ca.15 Minuten wieder in ihren Alltag zurückkehren.

    Wichtiger Hinweis

    Unbedingt die aktuellen Mammographiebilder zum Eingriff mitbringen!!

  • Sentinel Lymphknoten-MarkierungOpen or Close
    Terminvereinbarung

    erforderlich

    Vorbereitung

    nicht erforderlich

    Kontrastmittel

    nicht erforderlich, jedoch wird ein Nuklid injiziert

    Funktionsprinzip

    Bei bösartigen Tumoren der Brust ist es erforderlich, zumindestens einen Lymphknoten in der zugehörigen Achselhöhle zu entfernen um auszuschließen, dass darunter sich bereits metastatisch befallene Lymphknoten befinden. Dies ist vor allem für die weitere Behandlung von großer Bedeutung.
    Um nun die Zahl der zu entnehmenden Lymphkonten aus der Achselhöhle einzuschränken, besteht die Möglichkeit den ersten Lymphknoten, in den das betroffene Gebiet die Lymphe abführt, durch eine Sentinel-Lymphknoten-Markierung herauszufinden. Dabei wird eine schwach radioaktive Flüssigkeit um den Tumor injiziert. Das verabreichte radioaktiv markierte Colloid wird dann am Lymphweg in den sogenannten Wächterlymphknoten abtransportiert. Mittels einer kleinen Gammasonde ist dann in der Achselhöhle der Wächterlymphknoten erkennbar und wird als einziger entnommen. Falls dieser Lymphknoten frei von Krebszellen ist können alle anderen   Lymphknoten belassen werden.

    Wichtige Hinweise

    Unbedingt die alten Mammographiebilder zum Eingriff mitbringen!!

  • Präoperative DrahtmarkierungOpen or Close
    Terminvereinbarung

    erforderlich

    Vorbereitung

    nicht erforderlich

    Kontrastmittel

    nicht erforderlich

    Funktionsprinzip

     

    Bei der Drahtmarkierung wird vor einer geplanten Brustoperation durch die Haut ein dünnerstereot. Mark Führungsdraht in die Brust eingebracht.Dies kann röntgen-, ultraschall- oder MRT-gezielt erfolgen. Dadurch ist es möglich, dass der Chirurg bei der Operation auch kleine, nicht tastbare Läsionen problemlos finden und möglichst gewebesparend entfernen können.  Manchmal kann es nötig sein mehrere (2-4) Drähte einzubringen um ein größeres Gebiet einzugrenzen.

     

    Untersuchungsablauf

    Der Eingriff kann am Tag vor der geplanten Operation oder am Operationstag durchgeführt werden und dauert 5 bis 10 Minuten.

    Unter örtlicher Betäubung wird ein dünner Draht zu der Läsion vorgeschoben.Die richtige Lage des Drahtes wird bilddokumentiert.Danach wird das freie Drahtende unter einem Pflaster an der Haut fixiert.

    Wichtige Hinweise

    Unbedingt die alten Mammographiebilder zum Eingriff mitbringen!!