Osteoporose-Ambulanz

Osteoporose ist eine außerordentlich häufige Erkrankung.

Dafür verantwortlich ist einerseits, dass der Altersdurchschnitt in Österreich ständig ansteigt, andererseits insbesondere bei Frauen der Abfall des Hormonspiegels im Rahmen der Menopause.

Die Auswirkungen der Osteoporose sind allerdings auch volkswirtschaftlich gravierend: Sehr viele Frakturen von Wirbeln, Armen und Beinen, Rippen etc. sind letztlich durch eine zu geringe Knochendichte mitverursacht.

Dabei ist eine Osteoporose häufig recht gut zu behandeln und eine adäquate Dichte der Knochen zumeist erreichbar.

Knochenstoffwechsel-Ambulanz

Nachdem in unserem Einzugsgebiet Einrichtungen, die sich mit dem Knochenstoffwechsel beschäftigen, nur schwierig zugänglich sind und extreme Wartezeiten aufweisen, haben wir uns entschlossen, eine Knochenstoffwechsel-Ambulanz (Osteoporose-Ambulanz) in Rahmen unserer Abteilung für Nuklearmedizin anzubieten.

Wir haben der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) für die Inanspruchnahme der Leistungen dieser Osteoporose Ambulanz eine Direktverrechnung vorgeschlagen. Dieser größte Krankenversicherungsträger Österreichs sieht allerdings derzeit keine Notwendigkeit für diese Vorgangsweise.
Wir haben uns daher entschlossen, die Leistung der Osteoporose-Ambulanz als Privatleistung anzubieten.

Sie können die Osteoporose-Ambulanz direkt in Anspruch nehmen oder auch auf Basis einer Überweisung durch niedergelassene ÄrztInnen oder Krankenanstalten.

Eine Kopiervorlage eines Überweisungsformulars mit den relevanten Untersuchungen im Zusammenhang mit einer vermuteten oder bestehenden Osteoporose finden Sie [hier].

Bitte vereinbaren Sie einen Termin unter der Telefonnummer (02742) 341-0

Erforderliche Röntgenuntersuchungen oder auch Laborbefunde können wir bei gleicher Gelegenheit durchführen oder veranlassen.

Kosten:
Die Inanspruchnahme der Osteoporose-Ambulanz kostet € 90,00.
Ein (kleiner) Teil davon ist im Rahmen der Wahlarzt-Kostenerstattung von der jeweiligen Sozialen Krankenversicherung rückerstattbar.

Private Zusatzversicherungen übernehmen die Kosten üblicherweise – eine diesbezügliche Anfrage bei Ihrer jeweiligen privaten Zusatzversicherung ist jedenfalls sinnvoll.