Info für Patienten

Röntgenuntersuchungen, Ultraschalluntersuchungen

Sie haben von Ihrem Arzt eine Zuweisung für eine Röntgen-, Ulttraschalluntersuchungen oder Durchleuchtungsuntersuchungen (Speiseröhrenröntgen, Magen oder Darmröntgen, Venenröntgen) erhalten. Für diese Untersuchungen in unserer Ordination ist keine Bewilligung nötig, am Untersuchungstag nehmen Sie bitte Zuweisung, e-card und einen persönlichen Lichtbildausweis (Führerschein, Pass, etc.) mit.
Wir bitten Sie, für alle Untersuchungen telefonisch einen Termin zu vereinbaren 02742 / 341-0, halten Sie bitte die von Ihrem Arzt ausgestellte Zuweisung dazu bereit.

Manche Untersuchungen (Magen und Darmröntgen, Venenröntgen) benötigen eine spezielle Vorbereitung. Genaueres über notwendige Vorbereitungsmaßnahmen für eine Untersuchung erhalten Sie auf den Seiten der jeweiligen Untersuchungen (rotes Kästchen links oben).
Bilder der letzten 10 Jahre, die bei uns angefertigt wurden, haben wir für Sie gespeichert. Zur Nachkontrolle von Befunden, die anderswo erstellt wurden, sollten Sie Bilder oder Datenträger zur Untersuchung mitbringen. Oft werden alte Bilder zum direkten Vergleich benötigt.
Bei Verhinderung bitten wir Sie dringlich um eine telefonische Absage Ihres Termins!

CT und MRT Untersuchungen – Chefärztliche Bewilligung

Für Versicherte mancher Kassen bedürfen Zuweisungen zu CT- und MRT-Untersuchungen  einer chefärztlichen Bewilligung. Bitte lassen sie, falls das auf Ihre Versicherung zutrifft, ihren Überweisungsschein von Ihrer Krankenkasse bestätigen, da wir ansonsten einen Einsatz für Ihre bewilligte Zuweisung verlangen müssen.

 

Aktualisierte Information zur Chefarztpflicht der verschiedenen Krankenkassen:

Mit 01.01.2015 entfällt für die Versicherten sämtlicher österreichischen Gebietskrankenkassen in unserem Institut die Chefarztpflicht. Dies gilt sowohl für Patienten, die von Kassenärzten als auch von Wahlärzten oder Krankenhausambulanzen überwiesen werden. Sie können daher in Zukunft Termine ohne Chefarztbewilligung vereinbaren. Dies gilt insbesondere auch für die Versicherten der Wiener GKK, für die zwar in Wien die Chefarztpflicht mit 1.6.2017 wieder eingeführt wurde – dies betrifft jedoch NICHT Untersuchungen in niederösterreichischen Instituten!!

VAEB: chefärztliche Bewilligung noch für Überweisungen von Wahlärzten erforderlich, außerdem für Überweisungen von Kassenärzten für Allgemeinmedizin (außer die Zuweisung erfolgt aufgrund einer fachärztlichen Verordnung oder einer Verordnung einer Krankenanstalt und dies ist explizit am Überweisungsformular vermerkt).
Keine Bewilligungspflicht für Überweisungen von Kassenärzten und Krankenanstalten.

BVA: chefärztliche Bewilligung für CT und MRT Untersuchungen noch für Überweisungen von Wahlärzten erforderlich!
Keine 
Bewilligungspflicht für Überweisungen von Kassenärzten und Krankenanstalten.
(Bitte beachten: Überweisungen zu einer MRT-Untersuchung der Prostata müssen von einem Facharzt für Urologie ausgestellt werden!)

SVA: chefärztliche Bewilligung für CT und MRT Untersuchungen für Überweisungen von Kassenärzten, Wahlärzten und Krankenanstalten noch erforderlich!

SVB: chefärztliche Bewilligung für CT und MRT Untersuchungen für Überweisungen von Kassenärzten, Wahlärzten und Krankenanstalten erforderlich!

 

Bei nuklearmedizinischen Untersuchungen ist nur noch bei der SVB eine Bewilligung erforderlich, sonst sind nuklearmedizinische Untersuchungen bei allen Kassen ohne chefärztliche Bewilligung möglich.

Im Menüpunkt LINKS finden sie die Adressen und Telefonnummern der wichtigsten Krankenkassen. Adressieren sie Schreiben jeweils an den chefärztlichen Dienst der für sie zuständigen Kasse.

In jedem Fall ist in unserem Institut eine Terminvereinbarung zu einer solchen Untersuchung nötig , halten Sie bitte die von Ihrem Arzt ausgestellte Zuweisung sowie Ihren eigenen Terminkalender dazu bereit.

Wartezeiten

Wir bemühen uns, für alle Patienten Wartezeiten so kurz wie möglich zu halten und bitten daher, möglichst telefonisch oder auch indem Sie vorbeischauen Termine zu vereinbaren, um den Tagesablauf besser steuern zu können. Bei aller Planung ist es in einem medizinischen Betrieb aber leider nicht möglich, immer alle Termine exakt einzuhalten, da durch die Notwendigkeit Notfälle einzuschieben und auch durch technische Defekte Verzögerungen auftreten können.

Wir bitten auch um Verständnis dafür, dass wir uns bemühen, manchmal gleichartige Untersuchungen zusammenzufassen um Wartezeiten durch notwendige Geräteumbauten möglichst zu vermeiden. Art und Umfang von Untersuchungsserien erzwingen es gelegentlich, die Patienten nicht in der Reihenfolge ihres Eintreffens zur Untersuchung aufzurufen.

Die Wartebereiche sind geräumig und im Sommer nach Erfordernis klimatisiert. In allen Wartebereichen steht reichlich Lesestoff  und auch kostenlos WLAN zur Verfügung.

Bekanntgabe der aktuellen Wartezeiten für CT und MRT- Untersuchungen Stand 10.10.2018:
CT ca. 2 Arbeitstage, Untersuchungen zu Randzeiten bzw. dringende Untersuchungen auch rascher
MRT ca. 19 Arbeitstage, kürzere Wartezeiten für dringende Untersuchungen bzw. kurze Untersuchungen zu Randzeiten

Befund-Abholung bzw. Übermittlung

Für die Befundabholung können wir Ihnen folgende 3 Optionen anbieten:

  • Befund-Übermittlung per verschlüsselter E-Mail (geschützt mit Passwort)
    Eine kurze Anleitung zum Öffnen und Speichern des E-Mail-Befundes finden Sie [hier]
  • Befund-Übermittlung per Post
    Wir bitten um Verständnis, dass wir hierfür eine Versandkostenpauschale (je nach Umfang der zu versendenden Unterlagen) einheben.
  • PERSÖNLICHE Befund-Abholung
    Dies ist nur persönlich mit gültigem amtlichen Lichtbildausweis (Führerschein, Pass, Personalausweis, etc.) möglich.

Bilder auf CD-ROM

Alle bei uns erzeugten Bilddaten aller bildgebenden Systeme werden elektronisch im PACS gespeichert.
Auf Wunsch besteht auch die Möglichkeit die Bild-Daten gegen Kostenersatz auf einer CD-ROM zu speichern.

Für weitere Informationen dazu wenden Sie sich bitte an unsere Mitarbeiter am Schalter.

Das österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm

Seit 1.1.2014 läuft das österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm. Wir sind eine qualifizierte Untersuchungsstelle des Brustkrebs-Früherkennungsprogramms – Sie können daher Ihre Früherkennungsuntersuchung bei uns durchführen lassen. 

Organisatorisches zum Brustkrebs-Früherkennungsprogramm

Das Brustkrebs-Früherkennungsprogramm richtet sich an Frauen ohne Beschwerden oder besorgniserregende Befunde im Bereich der Brust!

Die Beantwortung aller Fragen zum Brustkrebs-Früherkennungsprogramm finden Sie auf der Website zum Brustkrebs-Früherkennungsprogramm. Die Website erreichen Sie unter www.frueh-erkennen.at.

Kurz zusammengefasst erhalten alle Frauen in Österreich seit 1.1.2014 in 2-jährigen Abständen eine persönliche Einladung. Sollten Sie Früherkennungsuntersuchungen in kürzeren Abständen (zB jährlich) benötigen oder wollen, ist das ab nun allerdings eine Privatleistung, sofern sich dafür nicht ein Grund in der sogenannten Indikationsliste findet. Die derzeit gültige Indikationsliste finden Sie hier.

Automatisch werden Frauen im Alter zwischen 45 und 69 Jahren zu dieser Untersuchung eingeladen, zwischen dem 40. und 45. Lebensjahr und ab dem 70. Lebensjahr ist es notwendig, sich aktiv zum Programm anzumelden, wenn man am Brustkrebs-Früherkennungsprogramm teilnehmen möchte. Dies ist telefonisch bei der Serviceline 0800 500 181 bzw. über die Programmwebsite www.frueh-erkennen.at im Internet möglich. Wir empfehlen Ihnen sehr, die Einladung Ihrer Sozialversicherung zu dieser hochwertigen Früherkennungsuntersuchung unbedingt anzunehmen.

Frauen zwischen 45 und 69 Jahren:

Für Frauen zwischen 45 und 69 Jahren wird ab 1.7.2014 die e-card freigeschaltet – Sie können dann sofort (alle 2 Jahre nach der letzten Mammographie) eine Mammographie bekommen, ohne eine Einladung oder Überweisung abwarten zu müssen. Sie können sich aber auch wie bisher von Ihrem Frauen- und/oder HausärztInnen zur Mammographie im Rahmen des Brustkrebs-Früherkennungsprogramms überweisen lassen. Eine Einladung Ihrer Sozialversicherung werden Sie zwar erhalten. Falls Sie davor die Mammographie nicht schon durchführen ließen, hat diese die Funktion eines Erinnerungsschreibens.

Sie können nach Erhalt Ihrer Einladung oder Überweisung bzw. ab 1.7.2014 auch sofort (alle 2 Jahre nach der letzten Mammographie) bei uns telefonisch unter der Tel.-Nr. 02742/341-0 einen Termin zur Mammographie vereinbaren.

Ab sofort bieten wir Ihnen auch die Möglichkeit, Ihren Mammographie-Termin online von zuhause aus zu vereinbaren.
Dafür stehen von Montag bis Donnerstag einzelne Termine ab dem folgenden Werktag zur Auswahl. Der Termin ist erst nach Bestätigung des Ihnen übersendeten E-Mails fixiert.
Online können Termine je nach Verfügbarkeit bis zu 1 Monat im Voraus vereinbart werden.
Zur ONLINE-TERMINVEREINBARUNG

Frauen zwischen 40 und 44 Jahren sowie ab 70 Jahren:

Auch alle Frauen dieser Altersgruppen haben Rechtsanspruch auf eine Teilnahme am Brustkrebs-Früherkennungsprogramm!! Wir empfehlen allen Frauen im Alter von 40 bis 44 Jahren sowie ab 70 Jahren am Brustkrebs-Früherkennungsprogramm teilzunehmen und sich bei der Servicline 0800 500 181 zum Programm anzumelden. Eine Anmeldung zum Brustkrebs-Früherkennungsprogramm ist auch im Internet über die Programmwebsite www.frueh-erkennen.at möglich. Wenn Sie das einmal durchgeführt haben, werden Sie in 2-jährigen Abständen laufend angeschrieben und an die Untersuchungstermine erinnert. Bitte nehmen Sie diese wichtige Vorsorge wahr!

Auch in diesen Altersgruppen müssen Sie die Einladung, die zur Erinnerung und Information dient, nicht abwarten. Vereinbaren Sie gleich nach Freischaltung Ihrer e-card (bei telefonischer Anmeldung über die Serviceline 0800 500 181 noch während des Anrufs bzw. bei Anmeldung im Internet www.frueh-erkennen.at spätestens nach 2 Werktagen), einen Untersuchungstermin unter der

                                                 Tel.-Nr.  02742 / 341-0.

Durch die vorgeschriebene Doppelbefundung kann Ihnen zunächst nur eine vorläufige Auskunft während der Untersuchung gegeben werden, das endgültige Untersuchungsergebnis wird Ihnen innerhalb einiger Tage (zumeist) auf dem Postweg übermittelt.

Organisatorisches zu Mammographien auf Basis konkreter Gründe zur Besorgnis (sogenannte diagnostische Mammographien)

Wenn Sie in der Brust Beschwerden verspüren, Knoten tasten oder sonstige Umstände bestehen, wie Nachsorge nach einer Brustkrebserkrankung, Ersteinstellung bei einer Hormonersatztherapie, Hochrisikosituationen bei Brustkrebsgen-Trägerinnen, Besorgnis wegen eines Mammakarzinoms im direkten familiären Umfeld, Flüssigkeitsabsonderungen aus der Brustwarze, neu aufgetretene Veränderungen an der Brustwarze oder der Haut und auch bei anderen Umständen suchen Sie bitte wie bisher Ihre Vertrauensärztin/Ihren Vertrauensarzt (Fachärztin /Facharzt für Gynäkologie oder Ärztin/Arzt für Allgemeinmedizin) auf. Diese ÄrzteInnen werden Sie bei bestehen einer unklaren Situation unmittelbar zu einer sogenannten „diagnostischen Mammographie“ überweisen, auf die Sie jederzeit und auch immer wieder als kostenlose Leistung der Sozialversicherung Anspruch haben.

Vereinbaren Sie bitte telefonisch unter der Tel.-Nr. 02742 / 341-0 einen Untersuchungstermin – falls die Untersuchung aus Sicht der überweisenden Ärztin/des überweisenden Arztes dringlich ist, ersuchen wir Sie, uns dies bei der Terminvereinbarung bekannt zu geben.

Wichtige Hinweise bei einer eventuell bestehenden Schwangerschaft

Sollte bei Ihnen die Möglichkeit einer Schwangerschaft bestehen, dann bitten wir Sie, dies den Röntgenassistenten oder Ärzten vor einer Röntgenuntersuchung bekannt zu geben.

Grundsätzlich besteht bei jeder Frau im gebärfähigen Alter in der 2. Zyklushälfte die Möglichkeit einer Schwangerschaft, wenn dies nicht sicher durch Maßnahmen zur Empfängnisverhütung wie Einnahme einer Antibabypille, Gebrauch von Kondomen, Intra-uterinpessar (=“Spirale“) oder auch durch eine vorangegangene Gebärmutterentfernung oder Eileiterunterbindung wirksam verhindert wurde. Wenn Ihr Monatszyklus vom ersten Tag der Monatsblutung bis zum Einsetzen der nächsten Regelblutung normalerweise 28 Tage dauert, können Sie (wenn sie keine empfängnisverhindernden Maßnahmen getroffen haben) daher nur in den ersten 14 Tagen ab Einsetzen der Monatsblutung sicher davon ausgehen, nicht schwanger zu sein.

Jede Anwendung von Röntgenstrahlen wird daher in allen Zweifelsfällen am sichersten in der 1. Zyklushälfte vorgenommen.

Sollten Sie Zweifel haben, ob in Ihrem Fall eine Schwangerschaft bestehen könnte, bitten wir Sie, uns auch diesen Umstand mitzuteilen, es besteht jederzeit die Möglichkeit bei einem der umliegenden Frauenärzte kurzfristig einen Schwangerschaftstest zu organisieren oder die Untersuchung auf einen Zeitpunkt nach Einsetzen der nächsten Monatsblutung zu verlegen.

Eine Röntgenuntersuchung während der Schwangerschaft sollte nur in dringenden Ausnahmefällen vorgenommen werden. Sie stellt jedoch keinen Grund für einen Schwangerschaftsabbruch dar.

Es ist jedoch auch möglich, dass eine Röntgenuntersuchung für Sie oder Ihr Kind von großer Wichtigkeit ist – in diesem Fall stehen wir Ihnen gerne beratend zur Seite um möglichst strahlenschonend zu einer Diagnose zu gelangen. Das Risiko für Sie und Ihr Kind wird in jedem Einzelfall sorgfältig abgewogen.

Kinder bis 14 LJ

Für Untersuchungen und Behandlungen von Kindern nehmen wir uns gerne ein wenig mehr Zeit. Untersuchungsprogramme werden von uns so abgestimmt, dass sie für Ihr Kind möglichst wenig belastend sind.

Selbstverständlich können Sie Ihr Kind bei den meisten Untersuchungen begleiten (Ausnahme: schwangere Mütter bei Röntgen, Durchleuchtung oder MRT/CT-Untersuchungen).

Bei einer Kontrastmittelgabe (CT,MRT) ist bei Minderjährigen das Einverständnis der Obsorgeberechtigten notwendig, diese müssen daher am Untersuchungstag das Kind begleiten!